„Equipment-as-a-Service“: Start für neues Geschäftsmodell bei Komptech

Komptech erweitert sein Geschäftsmodell: Mit Equipment-as-a-Service zahlen Kunden nicht mehr für den Besitz einer Maschine, sondern für deren tatsächliche Nutzung - in Kooperation mit Findustrial.

Komptech GmbH
Findustrial
Martin Gruber (Co-Founder Findustrial), Jochen Mandl (Head of Sales) und Alexander Steiner (Head of Customer Success) vor einer Komptech Recyclingmaschine

Vom Eigentum zum nutzungsbasierten Zugang

Mit über 50 Maschinen bietet Komptech eine der umfassendsten Produktpaletten der Branche – von Zerkleinerung über Siebung und Separation bis hin zur Kompostierung. Nun erweitert das Frohnleitner Unternehmen den Zugang zu den Maschinen: Die mobilen Recycling- und Umweltlösungen des steirischen Unternehmens werden künftig auch nach dem „Equipment-as-a-Service“-Prinzip angeboten.

Statt Kapital in Eigentum zu binden, richten Kunden ihre Kosten direkt an der Maschinenauslastung aus. Das verbessert die Kostentransparenz und unterstützt eine flexiblere Betriebsplanung – besonders in Umfeldern mit schwankender Nachfrage.

Mit unserem Portfolio aus Kauf, Gebrauchtmaschinen, Miete und nun eben ‘Equipment-as-a-Service‘ können wir sehr individuell auf die Anforderungen unserer Kunden eingehen. Im Mittelpunkt steht stets der konkrete Bedarf beim Kunden. In vielen Fällen beginnt eine Zusammenarbeit etwa mit einer Mietlösung - und entwickelt sich später weiter. Durch die unterschiedlichen Modelle und deren Kombinierbarkeit können wir noch flexibler auf die jeweilige Situation reagieren und gemeinsam mit dem Kunden den nächsten sinnvollen Schritt definieren.
Customer representative at Komptech, Equipment-as-a-Service pioneer
Ewald Konrad
CSO | Komptech

Finanzierung an den tatsächlichen Bedarf koppeln

Die Kernlogik ist einfach: Maschinen werden nicht mehr vorab finanziert, sondern dann bezahlt, wenn sie Wert erzeugen.

Das senkt das Investitionsrisiko und verschiebt Finanzierungsentscheidungen von langfristigen Verpflichtungen hin zum operativen Bedarf. Unternehmen können mit einer niedrigeren Einstiegshürde starten und die Nutzung bei steigender Nachfrage ausweiten – ohne Kapital in Anlagen zu binden.

Für Komptech entsteht dadurch ein flexibleres Vertriebssetup: Verschiedene Modelle können je nach Kundenanforderung kombiniert werden – und ermöglichen einen strukturierten Übergang von Mietlösungen zu langfristigen Nutzungsmodellen oder Eigentum, wo das sinnvoll ist.

Partnership with Findustrial

Findustrial liefert die digitale und finanzielle Basis, auf der das Modell überhaupt erst funktioniert.

Als Partner von Komptech agiert das oberösterreichische Start-up Findustrial. Während Komptech weiterhin Maschinen, Service und Kundenbetreuung verantwortet, stellt Findustrial die digitale und finanzielle Infrastruktur hinter dem Modell bereit.

Die Plattform vernetzt Hersteller, Betreiber und Finanzierungspartner und übernimmt Nutzungserfassung, Abrechnung und Refinanzierung. Das schafft vollständige finanzielle Transparenz über den gesamten Asset-Lebenszyklus – von der Inbetriebnahme bis zu den Zahlungsströmen.

„Mit unserer Plattform unterstützen wir Maschinenhersteller wie Komptech dabei, nutzungsbasierte Modelle strukturiert aufzubauen und zu betreiben. Dabei vernetzen wir alle Beteiligten und schaffen Transparenz über Nutzung, Abrechnung und Finanzierung.“
Martin Gruber
Co-Founder | Findustrial

Blaupause für internationale Märkte

Zunächst richtet sich Komptech mit dem neuen Modell an Kunden in Österreich und Deutschland. Beide Märkte verfügen über eine ausgebaute Service- und Vertriebsstruktur – eine Grundvoraussetzung für das neue Modell. Diese Nähe zum Kunden ermöglicht kontinuierliches Feedback und die laufende Weiterentwicklung des Modells.

Im nächsten Schritt plant Komptech, den Ansatz international auszurollen. Geplant sind Trainingsprogramme, in denen Prozesskalkulation, Infrastrukturfragen sowie organisatorische Abläufe an internationale Vertriebspartner weitergegeben werden.

Gleichzeitig kann Equipment-as-a-Service dazu beitragen, Markteintrittsbarrieren zu senken. Nutzungsbasierte Modelle erleichtern die Expansion in Regionen mit unterschiedlichen regulatorischen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – ohne dass Kunden sofort Eigentum erwerben müssen.

Ein flexiblerer Ansatz zur Maschinenfinanzierung

Equipment-as-a-Service ergänzt bestehende Modelle und ermöglicht einen flexibleren, bedarfsorientierten Zugang zu Maschinen.

Für Kunden bedeutet das: geringere Vorabinvestitionen und bessere finanzielle Planbarkeit. Für Komptech entsteht ein skalierbares Modell, das sich an unterschiedliche Kundensituationen und Marktbedingungen anpasst.

Die Einführung von Equipment-as-a-Service markiert einen klaren Schritt in Richtung flexiblerer und transparenterer industrieller Geschäftsmodelle.

Über KOMPTECH

Komptech ist Technologieführer in der mechanischen und biologischen Abfallbehandlung und spezialisiert auf Lösungen zur Zerkleinerung, Siebung, Separation und Kompostierung. Mit einer Produktpalette von über 50 Maschinentypen bedient das Unternehmen ein breites Anwendungsspektrum in der Recycling- und Umweltwirtschaft.

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